Dienstunfähigkeitsversicherung - Schutz für Beamte

Beamte werden nicht berufsunfähig sondern dienstunfähig.
Daher benötigen Sie eine spezielle Dienstunfähigkeitsversicherung

Dienstunfähigkeit: Ein oft unterschätztes Risiko bei Beamten

Jeder vierte Beamte in Deutschland ist betroffen.
Ein Grund: Der Druck in der Arbeitswelt wächst, psychische Krankheiten nehmen zu. Häufige Ursachen für Dienstunfähigkeit sind auch Krankheiten des Nervensystems und des Muskel-Skelett-Systems.

Was versteht man unter Dienstunfähigkeit?

Die Dienstunfähigkeit wird im Bundesbeamtengesetz unter dem Paragraphen 44 geregelt. Unter Dienstunfähigkeit versteht man, wenn ein Beamter oder Soldat auf Grund einer körperlichen oder geistigen Schwäche und / oder wegen eines Gebrechens nicht mehr in der Lage ist dem Dienstherrn zu dienen bzw. für den Dienstherrn seine Pflichten zu erfüllen.

Auch wird unterschieden, ob die Dienstunfähigkeit aufgrund eines Dienstunfalls oder durch Krankheit entstanden ist. Daraus ergeben sich dann unterschiedliche Leistungsansprüche gegen dem den Dienstherrn. Mittels eines amtsärztlichen Gutachten wird die Dienstunfähigkeit des Beamten / Soldats festgestellt und er dann in den Ruhestand versetzt.

Gründe für Dienstunfähigkeit:

  • psychische und psychosomatische Erkrankungen 
  • Unfälle
  • körperliche Beschwerden
  • Krankheiten des Nervensystems
  • Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems
  • Erkrankungen z.B. Krebs

Wie hoch ist die staatliche Dienstunfähigkeitsrente?

Ein Beamter auf Lebenszeit wird bei Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt und erhält Leistungen durch den Dienstherrn (Staat). Die Dienstunfähigkeitsrente richtet sich nicht nur nach der Höhe der bisherigen Bezüge, sondern auch nach den bereits geleisteten Dienstjahren. Auch wird erst nach einer Dienstzeit von fünf Jahren ein Ruhegehalt gezahlt.
Beamte auf Probe, Beamte auf Zeit oder Beamte auf Widerruf haben keinen Anspruch auf eine Dienstunfähigkeitsrente! Daher benötigen diese Berufsgruppen die echte Dienstunfähigkeitsklausel!

Berufssoldaten hingegen werden in den Ruhestand versetzt. Diese Regelungen werden im Soldatengesetz festgelegt. (Nicht das Bundesbeamtengesetz, welches nur für Beamte gilt).
Soldaten auf Zeit oder Wehrdienstleistende werden im Falle einer Dienstunfähigkeit aus dem Dienst entlassen!

Warum eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen?

Die Arbeitsunfähigkeit hat große Auswirkungen auf den Lebensstandard des Beamten und der gesamten Familie.

Je nach Beamtenstatus gibt es allerdings verschiedene Regelungen der Beamtenversorgung. Diese schützt Staatsdiener und Angestellte im öffentlichen Dienst aber auch nicht ausreichend.
Außerdem bietet eine Dienstunfähigkeitsversicherung einen umfassenderen Schutz - Dieser ist nicht gleichzusetzen mit einer privaten Versicherung zur Berufsunfähigkeit!

Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte sinnvoll, für Beamtenanwärter notwendig!

Beamte auf Widerruf oder auf Probe werden, wenn Sie nicht die allgemeine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt haben, aus dem Dienst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Sie sind besonders schwerwiegend von den finanziellen Auswirkungen einer Dienstunfähigkeit betroffen. Eine private Versicherung zur Dienstunfähigkeit ist daher dringend angeraten!

Beamte auf Lebenszeit werden bei Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt und erhalten eine Versorgung vom Dienstherren.

  • Diese Versorgung fällt jedoch inzwischen durch das „Gesetz zur Neuordnung der Versorgungsabschläge“ deutlich geringer aus. 
Bei Dienstunfähigkeit bestehen Ansprüche im Schnitt von ca 70%.  Eine private Dienstunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll.

Eine "echte" Dienstunfähigkeitsversicherung schließt die entstandene Einkommenslücke und schützt vor finanziellen Sorgen.

Diese Berufsgruppen benötigen zwingend eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit echter Dienstunfähigkeits-Klausel

  • Lehrer (verbeamtet)
  • Beamte bestimmter Berufsgruppen, wie z. B. Verwaltungsbeamte, Finanzbeamte, Telekombeamte, Postbeamte, Zollbeamte
  • Soldaten (Zeitsoldaten und Berufssoldaten)
  • Polizeibeamte (auch Bundespolizei)
  • Feuerwehrbeamte
  • Richter und Staatsanwälte 

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